Bester Animationsfilm: “Happy Feet”:
Dass die Pinguine aus “Happy Feet” den Mitbewerbern kaum eine Chance offen lassen würden, war zwar zu erwarten - ich finde es trotzdem schade. “Monster House” wäre für mich persönlich der Gewinner dieser Kategorie gewesen.
Beste/r Darsteller/in (Helen Mirren, Forest Whitaker):
Beides keine Überraschungen. Die Favoriten haben gewonnen.
Beste Regie: Martin Scorsese “Departed - Unter Feinden”:
Wiedergutmachungs-Entscheidung. Und wie hat er sich gefreut… Wenn Eastwood “schon wieder” in Reihe gewonnen hätte, hätte es die Oscar-Jury wahrscheinlich mit der Scorsese-Familie zu tun bekommen…
Die Entscheidung für das Gewissen:
“An Inconvenient Truth” (Al Gore) - Bester Dokumentarfilm, Bester Filmsong (wie lächerlich).
Schwanken die Werbesprüche auf dem Cover der DVD “Der tierisch verrückte Bauernhof” irgendwo zwischen bemüht cool (”kuhl”) und peinlich schlecht gekalauert, wird einem spätestens beim Film selbst klar, dass hier ausnahmsweise mal nicht übertrieben wurde. Es wurde auch Zeit, dass Kühe die Hauptrolle eines Animations-Films tragen. Der Film macht Spaß! Und zwar die Art von Spaß, die einfach, unbekümmert und unangestrengt daher kommt. Hier gibts keinen doppelten Moral-Boden, allzu großen Raum für bedeutungsschwangere Interpretationen (manch einer mag mir widersprechen) oder einen tieferen Sinn! Hier gehts um Spaß. Warum auch nicht, schließlich handelt es sich um einen “Kinderfilm”… 
1. Mercedes Lullaby