Genau. Ich mag ihn nicht. Mochte ihn nie. Wie ich jetzt darauf komme? Schnitt hat sich seines jüngsten kinematographischen Werks an- und es auf sich genommen, darüber zu schreiben. Es geht um “Chuck und Larry” (Was für ein aussagefreier und nichtssagender Titel). Für mich genau das Holz, um meinen Flame anzuheizen.
Ich darf (hoffentlich) zitieren:
“Seit 2003 hat Sandler es geschafft, jährlich in einem Film mitzuspielen … der mehr als 100 Millionen Dollar in die amerikanischen Kinokassen spülen konnte. Die Zeichen stehen gut, daß er es jetzt mit Chuck und Larry nach gutem Start in den Staaten wieder schafft. Die Frage nach dem »Wieso« bleibt.”
Dann kommt ein fieser Satz, der auf der Zunge zergeht!
“Der Erfolg der Sandler-Filme läßt sich eigentlich nur dadurch begründen, daß der Durchschnittskinogänger daran Gefallen gefunden haben muß.”
Ha, Treffer! Der saß. Weiter geht’s.
“Chuck und Larry wartet mit jedem Klischee auf, das man in der Kombination aus Adam Sandler, Kevin James und dem Thema Homosexualität erwarten würde, auch Jessica Biels weibliche Hauptrolle entspricht eher einem stereotypisierten »Blödchen-Frauenbild«.“
Und abschließend:
“Schlußendlich bleibt noch zu erwähnen, daß Chuck und Larry von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit einem »Prädikat wertvoll« ausgezeichnet wurde, und ein weiteres Mal stellt sich die Frage: Warum?“
Schade nur, dass die auch keine Antwort wissen…
Bitte ignorieren Sie auch diese Filme von Adam Sandler:
1993: Die Coneheads (Coneheads)
1994: Lifesavers – Die Lebensretter (Mixed Nuts)
1995: Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben (Billy Madison)
1996: Happy Gilmore
1996: Bulletproof
1998: Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden (The Waterboy)
1999: Big Daddy
2000: Little Nicky – Satan Junior (Little Nicky)
2001: Animal – Das Tier im Manne (The Animal) als Exclusive Producer
2002: Punch-Drunk Love
2002: Mr. Deeds
2002: Adam Sandlers acht verrückte Nächte (Eight Crazy Nights)
2003: Hot Chick – Verrückte Hühner (The Hot Chick)
2003: Die Wutprobe (Anger Management)
2004: 50 erste Dates (50 First Dates)
2004: Spanglish
2005: Spiel ohne Regeln (The Longest Yard)
2005: Deuce Bigalow: European Gigolo
2006: Klick (Click)
Aber, hey, war da nicht mindestens einer, der fehlt? Ja. Es fehlt unter anderem “Die Liebe in mir (Reign Over Me)“. Warum? Weiß nicht, aber ich habe die Hoffnung, dass ausgerechnet dieser nicht wie die meisten anderen genannten Filme ist. Ich schöpfe diese Hoffnung aus dem unterirdischen Einspielergebnis in Höhe von € 205.160 an deutschen Kinokassen (wobei ich zugebe, dass der Film auch einfach schlecht gewesen sein kann).
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